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Henze-A casa di Henze - EBookv2

Zu Besuch bei Hans Werner Henze (PDF)

Der große deutsche Komponist Hans Werner Henze (1926-2012) liebte Italien sehr und entschied sich Mitte der 60er Jahre, in eine Villa zu ziehen, die er sich selbst im Gebiet Castelli Romani, nahe Marino, in einer idyllischen, friedlichen Gegend – eine halbe Autostunde von Rom entfernt – bauen ließ. Fast ein halbes Jahrhundert lang komponierte Henze in der Villa La Leprara den Großteil seiner Partituren und empfing dort Freunde, Musiker, Künstler, Intellektuelle, Persönlichkeiten aus der Politik und der Theater- und Musikwelt, wobei er mit Eleganz die Kunst des guten Lebens praktizierte. Neben Fotos von La Leprara, wie sie noch wenige Tage vor dem Verkauf an einen neuen Eigentümer aussah, enthält dieses Buch Zeugnisse einiger der vielen Freundinnen und Freunde sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Komponisten, die dort unvergessliche Tage verbracht haben.

Erinnerungen von
Francesco Antonioni, Paolo Arcà, Richard Blackford, Ilaria Borletti Buitoni, Ian Bostridge, Mauro Bucarelli, Nanà Cecchi, Mauro Conti, Niccolò Contucci, Matteo D’Amico, Giuseppe Di Leva, Fabio Fassone, Gastón Fournier-Facio, Luciano Garosi, Detlev Glanert, Torben Hardenberg, Stefano Iraci, Reinhold Jaretzky, Jan Latham-Koenig, Giovanna Lomazzi, Lorenzo Mariani, Marcello Panni, Riccardo Panfili, Sir Antonio Pappano, Carlo Pasquini, Annalisa Schino, Franco Serpa, Markus Stenz, Fabio Vacchi, Alessio Vlad, Clemens Wolken, Elisabeth Wolken.

Mit einer Einleitung von Michael Kerstan

17,00

Prodotto ID: 3383
ISBN: 979-12-81108-63-9
Anno: 2025
Dimensioni: 21x21
Pagine: 28

I CURATORI

Gastón Fournier-Facio ist künstlerischer Berater des Orchestra Mozart, künstlerischer Co-Direktor (mit Marcello Panni) des Salotto di Euterpe bei der Fondazione Marco Besso, verantwortlich für die Opera Talks im Royal Opera House Muscat im Oman und Autor von Monografien über Richard Wagner, Gustav Mahler, Claudio Abbado und Giuseppe Sinopoli. Er war künstlerischer Koordinator des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano, des Maggio Musicale Fiorentino, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia und des Teatro alla Scala sowie künstlerischer Leiter des Teatro Regio in Turin. Er hat das Buch Realizzare l’Utopia: Henze a Montepulciano und (mit Michael Kerstan und Elena Minetti) die neue erweiterte Ausgabe von Canti di Viaggio: Una vita, die Autobiografie von Hans Werner Henze, herausgegeben.

Anton Giulio Onofri ist Fernsehautor und -regisseur, Schriftsteller, Filmkritiker und Fotograf. 2004 drehte er einen Dokumentarfilm über den Palio di Siena, Visioni di Palio, und 2013 Franco Ferrara: Il Maestro caduto dal podio, der dem großen italienischen Dirigenten gewidmet ist. Er moderiert die Sendung La Classica Domanda auf Sky Classica. Im Jahr 2020 realisierte er für die Galleria Nazionale d’Arte Moderna e Contemporanea Roma città chiusa, ein Fotoprojekt über das menschenleere Rom während des Lockdowns, das vollständig in einem von Timía Edizioni veröffentlichten Band zusammengefasst ist.

Fournier-Facio und Onofri sind Autoren von Hans Werner Henze tra Italia, Germania e Inghilterra, dem letzten in Italien gefilmten Interview des Komponisten anlässlich seines 80. Geburtstags im Jahr 2006. 2007 war Fournier-Facio ausführender Produzent des Films The Sound of Rome unter der Regie von Onofri, der den drei römischen Sinfonischen Gedichten von Ottorino Respighi gewidmet ist, dirigiert und analysiert von Sir Antonio Pappano mit dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia für EMI Classics.

Julia Elisabeth Hartmann ist eine deutsche Historikerin und Museumspädagogin (Domschatz Essen und Schloss Borbeck). Sie hat sowohl für die Redaktion der Fachzeitschrift KLIO: Beiträge zur Alten Geschichte (Universität Münster) gearbeitet als auch die Publikation der Bände 3 und 6 der internationalen Buchreihe Heraldic Studies (Humboldt-Universität zu Berlin) organisiert und diese redigiert. Zudem hat sie selbst als Autorin mehrere Beiträge zur japanischen Heraldik veröffentlicht (u.a. in Heraldic Studies 5). Sie arbeitet an der Verbreitung der fast tausendjährigen Frauenherrschaft in Essen und forscht zu den Essener Fürstäbtissinnen sowie zu deutschen Komponistinnen des 18. Jahrhunderts.

ISSN

3103-3059